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INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL [4] Stuttgart, 19.–22. Januar 2012 |
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Prominente
Gäste beim vorigen Filmfestival im Dezember 2009 Michael Smith ist Gründer des größten und bekanntesten indianischen Filmfestivals in Nordamerika und profunder Kenner der gesamten indigenen Filmszene Nordamerikas. Homepage des American Indian Film Institute und Festival: www.aifisf.com
Ihr Gesang ist Ausdruck ihrer sprühenden Lebensfreude, musikalischen Begabung und Begeisterung für Jazz, Blues, Gospel und Folk. Als Unicef-Repräsentantin begleitet Andrea Menard INDIANER INUIT: DAS
NORDAMERIKA FILMFESTIVAL am Donnerstag, 10. und Freitag, 11. Dezember jeweils
um 9 und um 11 Uhr und stellt ihren mit vielen Preisen ausgezeichneten
Musical-Film "The Velvet Devil" am Samstag, 12. Dezember um 20
Uhr im Robert-Bosch-Saal vor. In der Hauptrolle entfaltet sie ihre herausragende
Qualität als Sängerin und Tänzerin. Robert Walsh ist Gitarrist, Komponist und Sänger
und tritt mit Andrea Menard im Duo auf. Seine Musikalität und Virtuosität
erlaubte es ihm, mit dem Edmonton Symphonie Orchester aber auch mit Tom
Cochrane, den Pointer Sisters und Petula Clark aufzutreten. Andrea Menard
und Robert Walsh schrieben und produzierten bereits preisgekrönte
CDs wie "Simple Steps" (2006) und "Sparkle" (2008).
Inzwischen lebt sie in der französischen Schweiz und widmet sich
dort ihren Musikprojekten. Für Robert Flahertys Stummfilm „Nanook
Of The North“ kreierte Shirley A. Hofmann eine außergewöhnliche
Musik-Performance, die sie im Rahmen der Festival-Eröffnung am Donnerstag,
10.12. um 20.00 Uhr im Robert-Bosch-Saal des Treffpunkt Rotebühlplatz
präsentiert. Mytia Smith (Laguna Pueblo, Navajo, Dakota), Tochter von Michael Smith und Lucinda Spencer, hat vor kurzem ihren Abschluss (Film- u. Medienwissenschaften) an der Universität von San Francisco gemacht. Sie arbeitet momentan ebenfalls beim American Indian Film Institute & Festival San Francisco und hat außerdem mehrere Monate beim Sundance Film Festival in Utah ein Praktikum gemacht.
Die junge Filmemacherin gab mit “O’odham”, einem Kurzfilm über den mythischen „Mann im Labyrinth“, ihr Debut und thematisiert darin die Wege des Menschen durch den Irrgarten des Lebens.
Reaghan Tarbell, Mohawk aus New York City, Filmemacherin
und Kuratorin des Smithonian Institute, organisiert im Team das indigene Film
u. Video Festival in New York City. Sie wird mit ihrer Schwester Tara anreisen
und ihren Dokumentarfilm „Little Caughnawage: To Brooklyn And Back“ am
Donnerstag, 10. Dezember um 14 Uhr im Robert-Bosch-Saal präsentieren. Jim Poitras, Cree, Lakota, Saulteaux, stammt ursprünglich
aus Regina, Saskatchewan, lebt seit ca. 10 Jahren in Deutschland, ist Künstler
(Maler), Geschichtenerzähler und bietet Workshops in Schulen an. Seit
2007 organisiert er diverse Projekte mit Samen im Norden Finnlands. Über
Jim Poitras wurde vor vier Jahren eine Dokumentation gedreht. Inzwischen arbeitet
eine junge indianische Filmemacherin aus Vancouver an einem weiteren Filmportrait über
den Künstler. Norbert Witt (Filmemacher und Philosoph), ursprünglich
ein echter Bayer, wanderte in den 80er Jahren in die Wildnis Nord-Ontarios
aus. Dort lernte er seine Frau Jackie Hakimaw, eine Cree, kennen. Beide
arbeiten politisch (insbesondere im ökologischen Bereich) und
weisen immer wieder auf Missstände in ihrer Region hin, von denen
ganz besonders die Indianer betroffen sind. Regina White Plume, gebürtige Berlinerin, flog Mitte 1974 nach Minneapolis, um dort dem American Indian Movement Unterschriftenlisten zu überreichen, die Unterstützergruppen in Deutschland für die Wounded Knee Prozesse gesammelt hatten. Dadurch war es ihr möglich, die sogenannten Rädelsführerprozesse über ein Jahr lang zu beobachten und lernte so viele Führer des American Indian Movement (das sich damals gründete) persönlich kennen. Sie heiratete später einen Lakota-Indianer und wohnte anschl. 30 Jahre in indianischen Gemeinden in Süd-Dakota, Oregon und Arizona. Reginas Tochter Dr. Jessica White Plume (halb Deutsche, halb Lakota) wohnt jetzt in Nord-Dakota, wo sie (aus den Erfahrungen des Wounded Knee Memorial Rittes) ein Pferde-Projekt für indianische Jugendliche mit ins Leben gerufen hat, das inzwischen recht erfolgreich arbeitet. Jessica hatte eine Rolle im Spielfilm "Lakota Woman" (Die Geschichte der Mary Crow Dog). Eigentlich wollte sie zum Festival kommen, ist aber leider nicht von ihrem Arbeitgeber freigestellt worden. Für unser Festival hat Regina Mayer-White Plume zusammen mit Norbert Mallik den Dokumentarfilm "The Ghost Riders" mit deutschen Untertiteln versehen. Der Film wird am Freitag, 11.12. um 17.00 Uhr im Robert-Bosch-Saal präsentiert.
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